UHB Hamburg verzögert Satzungsänderung

Die anberaumte außerordentliche Delegiertenversammlung am Samstag, den 21. November, wurde in Reaktion auf einen Einwand von Karl du Roi, neben Marita du Roi Vertreter des Unihockey Bundes Hamburg, abgebrochen. Der Landesverbandsvertreter hatte zu Beginn der telefonischen Sitzung, an der 19 Vertreter aus zehn Landesverbänden teilnahmen, festgestellt, dass ihm die Einladung zur außerordentlichen Delegiertenversammlung nicht schriftlich zugegangen oder persönlich überbracht worden sei. Auf Nachfrage bekräftigte Karl du Roi, der fristgerecht per Mail eingeladen wurde, dass die Feststellung der korrekten Einladung im zweiten von nur fünf Tagesordnungspunkten aufgrund der Verbandssatzung nicht erfolgen könne.
Die außerordentliche Delegiertenversammlung war nötig, da wiederum Karl du Roi im Rahmen der außerordentlichen Delegiertenversammlung im September in Weißenfels Einwände bemerkte, dass die Namensänderung von Unihockey zu Floorball, für die zuvor mit überwältigender Mehrheit von den Delegierten votiert worden ist, aufgrund von Formfehlern nicht satzungsgerecht zu verankern sei. Nach den erneuten Einwänden von Karl du Roi, die auf deutliche Kritik anderer Delegierter stieß, wird fristgerecht, eingedenk jeglicher Formalien und unter Hinzuziehung juristischen Beistands zu einer erneuten außerordentlichen oder ordentlichen Delegiertenversammlung eingeladen, um in der Verbandssatzung die Namensänderung zu fixieren. Unabhängig davon tritt der deutsche Verband, wie bereits im September in Weißenfels angekündigt, unter dem Namen Floorball Deutschland und mit verändertem Logo auf. Die Anpassungen auf der Verbands-Homepage erfolgen umgehend. Die Änderung in der Satzung, die einen formalen Akt darstellt, wird im Zuge der bevorstehenden außerordentlichen Delegiertenversammlung vorgenommen.